Freitag, 5. Februar 2010

Air Berlin: Im Januar mit besserem Erlös

Berlin (euro adhoc) - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin konnte im Januar 2010 den Erlös pro Sitzplatzkilometer (ASK) im Vergleich zum Vorjahresmonat von 4,96 auf 5,24 Eurocent steigern - das entspricht einem Plus von 5,6 Prozent. Die Auslastung der Flotte verringerte sich nur leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 69,1 Prozent (2009: 69,4 Prozent). Im Januarvergleich wurde die Kapazität um 0,7 Prozent verringert. Die Gästezahl ging um 1,2 Prozent von 1.903.330 auf 1.880.669 Passagiere (inklusive übernommener TUIfly Strecken) zurück.

Januar 2010 Kapazität 2.723.743 Passagiere 1.880.669 Auslastung in % 69,1

Air Berlin: Im Januar mit besserem Erlös

Kommentare:

  1. Das bestätigt, dass es 2010 wohl aufwärts geht. Obwohl der Januar sehr schneereich war, weshalb manch auf einen Flug verzichtet hat, zahlreiche Flüge ausgefallen sind konnte Air Berlin mehr verdienen.

    Im letzten veröffentlichten Quartalsabschluss hatte Air Berlin deutlich höhere Bankguthaben und Kassenbestände (448 Mio. Euro) in der Bilanz ausgewiesen, als für die Rückzahlung der Anleihe (130 Mio. Euro) erforderlich wären. Mit anderen Worten, dass Geld für die Rückzahlung der Anleihe liegt zurzeit bei Air Berlin in der Kasse. Welches Unternehmen kann dass zurzeit behaupten. Wenn sich die Lage nicht deutlich verschlechtert, kann Air Berlin die Anleihe 2012 locker zurückzahlen.

    (Nachzulesen in der Konzernbilanz zum 30.09.2009 auf www.ir.airberlin.com im Zwischenfinanzbericht zum 30.09.2009 bzw. Q3/09)

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  2. Josef der Investor9. Februar 2010 um 22:17

    Anonym hat Recht. Ich habe in dem Zwischenabschluss nachgesehen. Air Berlin hat tatsächlich das Geld in der "Kasse" um die Anleiheverbindlichkeit zurückzuzahlen.

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